Erschöpfung – Innere Leere
Burnout

Die körperliche Reaktion, die wir als „Stress“ bezeichnen, ist eine sinnvolle Antwort auf ein Ereignis, das uns in irgendeiner Weise bedrohlich erscheint. In einer solchen Situation schüttet der Körper natürlicherweise Stoffe aus. Er sammelt ausreichend Energie zum „Kämpfen oder Flüchten“.  Diese Reaktion teilen wir mit allen Säugetieren.

In der Tierwelt folgt auf die „Gefahr“ ein Kämpfen oder Flüchten. Wenn es lebensbedrohlich ist, sogar ein „Totstellen“. Aber selbst  nach einer Phase des „Totstellens“ rennt ein Tier um sein Leben, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Körper baut bei all den Reaktionen des Flüchtens und Angreifens die bereitgestellten Energien und Stoffwechselprodukte ab. Dann kann sich eine Entspannungsphase anschließen.

Wir Menschen haben in der Regel nicht die Möglichkeit in den Kampf zu gehen oder zu flüchten. So können wir unsere körperlichen Reaktionen nicht angemessen abbauen. Das kann bei  einem unangenehmen Gespräch mit dem Chef der Fall sein oder wir stehen mit dem Auto im Stau. Gerade bei sitzenden Tätigkeiten am Schreibtisch kann  der Ärger, der z.B. beim Ausfüllen eines Formulares entsteht, nicht ohne weiteres entladen werden.    Uns bleibt in der Regel nur das „Totstellen“. Achten wir hingegen auf ausreichende Bewegung, kann der Körper wieder entspannen. Gestattet unsere Lebensweise uns nicht diese Möglichkeit des „Stressabbaus“, geraten wir in eine Dauererregung des Nervensystems. Davon ist das  gesamte „Stresssystem“ des Körpers betroffen.

Die langfristige Folge ist häufig eine Erschöpfung der Nebenniere. Das verursacht  einschneidende Veränderungen im Körper. So kann es auch   zu den bekannten Symptomen eines Burnout-Syndroms kommen.

 

Burnout-Syndrom

Während eine kurzfristige Stressreaktion, z.B. vor und während einer Prüfung, uns dazu befähigt, leistungsfähiger und focussierter zu sein, wirkt hingegen langfristiger Stress gesundheitsgefährdend. Das passiert, wenn der entsprechende Ausgleich fehlt, der  mit dem Abbau der Stoffwechselprodukte verbunden ist.

Doch nicht nur psychische Herausforderungen aktivieren und erhöhen die Stressreaktionen des Körpers. Auch andere schädigende Einflüsse können dies bewirken. Dazu zählen Infektionen, schlechte Ernährung, ungesunde Lebensweise, Umweltgifte sowie gewisse genetische Dispositionen

Langfristig führt diese hohe Aktivierung des Organismus zu Mikronährstoffmängeln, wie Vitamine, Spurenelemente, Antioxidantien. Wenn der Magel nicht ausgeglichen wird, kommt es zusätzlich zu körperlichen Schäden. Das betrifft vor allem  die Mitochondrien innerhalb der Zellen. Sie sind  die sogenannten Kraftwerke der Zellen, die  für eine ausreichende Energieversorgung verantwortlich sind.

Neben der verminderten Cortisolausschüttung der Nebenniere und den Nährstoffverlusten sind die Ursachen für den Energieverlust bei einem Burnout-Syndrom mit dieser Veränderung der Mitochondrien zu erklären. Sind die Mitochondrien geschädigt (sekundäre Mitochondriopathie), können sie nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Sie stellen nur noch vermindert Energie bereit.  Die Folge ist ein  Erschöpfungszustand.

Auch informiere ich Sie gerne, welche gezielten Untersuchungen Sie von Ihrem Hausarzt oder einem Umweltmediziner durchführen lassen können.

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